FAQ

Versand & Umtausch

Wir liefern zurzeit nach:

- Deutschland
- Österreich
- Schweiz
- Frankreich
- Vereinigtes Königreich
- Irland
- Spanien
- Italien
- Niederlande
- Polen
- Schweden
- Dänemark
- Finnland

Aus rechtlichen Gründen können wir unsere Kondome leider nur in Länder verkaufen, deren Sprache wir auf unserer Verpackung und im Beipackzettel berücksichtigt haben.

Nach Deutschland versenden wir klimaneutral mit DHL.

In alle anderen Länder versenden wir als "Warenpost" mit der Deutschen Post.

Jawohl, und zwar klimaneutral mit DHL! Aber bitte beachte dafür folgendes:

- Die Packstation samt Nummer kommt in die Adresszeile
- Deine Postnummer kommt in den Adresszusatz

Deine vollständige Adresse sieht dann zum Beispiel so aus:

Eilert Burton
Packstation 123
12345678
44575 Castrop-Rauxel
Deutschland

Immer noch unklar? DHL selber erklärt es hier nochmal genauer.

Schade, aber kein Thema. Du kannst wie bei jedem Online-Kauf innerhalb von 14 Tagen vom Kauf zurücktreten. Da Kondome Medizinprodukte sind, können wir jedoch nur ungeöffnete Schachteln zurücknehmen. Details zum Ablauf findest Du in unserer Widerrufsbelehrung.

Kondome

Die nominale Breite liegt bei 53mm, was dem EU-Standard entspricht. Das Kondom ist 190mm lang. Die Form ist klassisch zylindrisch. Die Wandstärke beträgt ~55µm, dadurch sind unsere Kondome besonders gefühlsecht.

Die Wandstärke unsere Kondome beträgt ~55µm. Damit sind wir im Grenzbereich zwischen "normal" und "ultra-thin" Kondomen. Das macht unsere Kondome gefühlsecht, ohne Kompromissse bei der Sicherheit einzugehen.

Wir planen mittelfristig unser Sortiment Schritt für Schritt um größere und kleinere Durchmesser zu erweitern. Allerdings müssen wir dafür erstmal eine gewisse Größe als Marke erreichen. Wir fangen ja gerade erst an.

Falls 53mm Dir bzw. Deinem Partner nicht passen, schau also gerne in ein paar Monaten nochmal vorbei!

Unsere Kondome werden unter deutschem Management in Malaysia von Richter Rubber Technology hergestellt. RRT ist seit Jahrzehnten am Markt und beliefert Dutzende Marken weltweit mit absolut sicheren Kondomen. Die Fertigung ist ISO-zertifiziert und auf dem neuesten Stand der Technik. Die Mitarbeiter werden überdurchschnittlich gut bezahlt und die Fertigung erfolgt weitestgehend mit Solarstrom.

Leider nein. In der Latexverarbeitung wird in den meisten Fällen Casein (ein Milchprotein) eingesetzt um das Material geschmeidiger zu machen.

RELEAF Kondome werden ohne Tierprodukte und erst recht ohne Tierversuche hergestellt.

Wir haben unseren Zuliefer danach ausgewählt, wir er produziert:

Die Mitarbeiter arbeiten unter guten Bedingungen, werden überdurchschnittlich bezahlt und sind in der Mehrzahl seit über 5 Jahren angestellt (immer ein gutes Zeichen). Das Unternehmen engagiert sich vor Ort und unterstützt unter anderem die örtlichen Schulen. Produziert wird weitestgehend mit Solarstrom. RRT ist sich seiner sozialen und ökologischen Verantwortung bewusst. Daher haben wir uns mit Freuden für eine Zusammenarbeit entschieden.

Der Rohlatex kommt teilweise bereits aus fairer und nachhaltiger Wirtschaft, zum Teil allerdings auch noch von "normal" produzierenden Plantagen. Wir unterstützen RRT dabei, entlang der gesamten Wertschöpfungskette fairere und nachhaltigere Bedingungen zu schaffen. Unser mittelfristiges Ziel ist, unsere Kondom ausschließlich aus so produziertem Latex zu fertigen. Dies erfordert allerdings leider noch ein wenig Geduld.

Das ist eine komplizierte Frage. Gehen wir mal von innen nach außen vor:

Das Kondom selber besteht aus Latex und ist somit biologisch abbaubar. Die Rohlatexproduktion ist noch nicht durchgehend nachhaltig gestaltet, aber wir unterstützen unseren Zulieferer dabei, die Bedingungen entlang der Lieferkette zu verbessern.

Das Gleitmittel auf Silikonbasis ist ungiftig, aber leider kaum biologisch abbaubar. Zurzeit ist uns leider kein alternatives Gleitmittel bekannt, das die Anforderungen erfüllt, aber wir haben das Thema auf dem Schirm. Wir können leider nicht alles von vornherein perfektionieren, sondern müssen schrittweise vorgehen.

Das Kondombriefchen besteht aus einer mehrlagigen Kunststoff-Aluminium-Folie. Da die verschiedenen Materialien fest verbunden sind, lässt sich diese nicht recyceln. Versuche, diese Folie nachhaltiger zu gestalten, gingen bisher auf Kosten der Haltbarkeit und der Sicherheit des Kondoms. Zurzeit gibt es keine zufriedenstellende nachhaltige Alternative. Wir planen das Thema anzugehen, wenn wir groß genug dafür sind. In der Zwischenzeit haben wir uns zumindest für die kleinstmögliche Siegelfolie (55x55mm) entschieden.

Unsere Außenverpackung besteht aus ungebleichtem, recycelten Papier. Diese ist also unbedenklich.

Für die Gesamtbilanz müssen wir natürlich noch zwei weitere Faktoren hinzuziehen:
- die Verhütung ungewollter Schwangerschaften führt zu einer geringeren Population
- der pro Kondom gepflanzte Baum hat diverse positive Auswirkungen auf die Umwelt

Unsere Ökobilanz ist also - wie die fast aller Produkte - nicht durchweg positiv. Aber die negativen Anteile werden unserer Meinung nach schon jetzt durch die positiven ausgeglichen - insbesondere durch den Baum.

Wir als Startup können das Produkt Kondom nicht von heute auf morgen ökologisch perfekt machen, aber wir arbeiten stetig daran, unsere Ökobilanz weiter zu optimieren; sei es durch klimaneutralen Versand, Vermeidung unnötiger Verpackung, Vermeidung von Luftfracht usw. Ein Schritt nach dem Anderen. Baum für Baum.

Bäume

Erstmal ein Lob an Dich für kritisches Denken! Wir waren selber zunächst ungläubig, dass das überhaupt möglich ist.

Drei Faktoren ermöglichen dies:

1. Kondome haben allgemein eine relativ hohe Gewinnspanne.

2. Die Bäume werden in armen Ländern wie Mozambique oder Madagaskar gepflanzt. Die Arbeiter werden für örtliche Verhätltnisse fair entlohnt. Dennoch kostet die Arbeitsleistung natürlich nur einen Bruchteil dessen, was zum Pflanzen eines Baumes z.B. in Norwegen oder der Schweiz notwendig wäre.

3. Achtung, nun wird es botanisch: Ein Großteil der gepflanzten Bäume sind Mangroven. Mangroven sind besonders in der Art ihrer Fortpflanzung. Die meisten Baumspezies müssen zunächst in einer Baumschule zu Setzlingen aufgepäppelt werden, bevor sie die freie Natur überleben und gepflanzt werden können. Mangroven hingegen entwickeln bereits am Mutterbaum gekeimte, stabförmige Jungpflanzen. Die Mangrove entwickelt also quasi fertige Setzlinge am Baum, die geerntet und aufgrund ihrer Form relativ einfach und ohne Werkzeug gepflanzt werden können. Obendrein binden Mangroven im Vergleich mit sonstigen Wäldern besonders viel CO².

Zusammengefasst bieten Kondome also ausreichend Marge, um mit relativ wenig Arbeit zu geringen Lohnkosten einen Baum zu pflanzen.

Bäume reinigen die Luft, absorbieren CO², bieten Lebensraum und Nahrung für Tiere, verhindern Erosion und Dürren und stabilisieren den Grundwasserpegel. Bäume sind also ziemlich großartig! Gerade im Kampf gegen den Klimawandel ist das Pflanzen von Bäumen - und insbesondere Mangroven - eins der effektivsten und einfachsten Mittel, die uns zur Verfügung stehen.

Bäume pflanzen alleine wird es aber nicht richten. Wir müssen dem Klimawandel mit verschiedensten Ansätzen und Maßnahmen begegnen, um uns und der Erde überhaubt eine Chance zu geben. Der WWF hat ein ziemlich eindrucksvolles Video zu einem ganzheitlichen Ansatz veröffentlicht.

Der Großteil der für Releaf gepflanzten Bäume sind Mangroven. Daher stellen wir für diese Spezies Daten bereit:

Im Durchschnitt entzieht jede gepflanzte Mangrove der Atmosphäre ca. 308kg CO² über einen Zeitraum von ca. 25 Jahren; jährlich also 12,3kg CO². Mehr Details dazu findest Du bei Bedarf hier.

Eine erste Abschätzung unserer CO²-Bilanz kommt zu dem Ergebnis, dass pro Kondom maximal 10-20g (Gramm, nicht Kilogramm!) CO² ausgestoßen werden. Jedes unserer Kondome ist also spätestens nach zwei Jahren mit einem Faktor >1000 CO²-negativ.

Die Abschätzung des CO²-Ausstoßes werden wir verfeinern und möglichst bald online stellen.

Nein, unsere Partner-NGO fürs Bäume Pflanzen ist Eden Reforestation Projects. Eden arbeitet direkt mit Bewohnern von durch Abholzung und daraus resultierender Armut betroffenen Gebieten. Die Aufforstung bietet diesen Menschen wieder eine Perspektive für nachhaltige Landwirtschaft, Fischerei (Stichwort Mangroven) & Handel. Jeder gepflanzte Baum bietet also einen ökologischen sowie einen sozialen Mehrwert.

Wir stellen monatlich die Zuwendungsbestätigungen von unserer Partner-NGO Eden Reforestation Projects hier online. Dabei zu schummeln wäre sehr, sehr schlecht für unser Karma und unser Gewissen.

Jedes Kondom pflanzt einen Baum. Versprochen!

Den aktuellen Status sowie Spendenbescheinigungen findest Du auf unserer About-Seite.

Hauptsächlich auf Madagaskar und in Mosambik. Unsere Partner-NGO betreibt allerdings auch Aufforstungs-Projekte auf Haiti, in Kenia, Indonesien und Nepal. Mehr Infos findet Ihr auf unserer About-Seite.

Definitiv. Zum einen holzt die Menschheit überaus fleißig ab und wir verlieren jede Sekunde mehr als 50 Bäume. Zum anderen haben Forscher der ETH Zürich in dieser Studie ausgerechnet, dass unser Planet locker 1 Milliarde Hektar zusätzlichen Wald vertragen könnte. Das ist ungefähr die Fläche von Trumpistan.

Je nach Standort und Spezies liegt die Überlebensquote mindestens zwischen 60% and 80%. Nach wenigen Jahren fangen die überlebenden Bäume an, sich auf natürliche Weise auszubreiten. Somit liegt die langfristige Baumanzahl meist weit über der initial gepflanzten Menge.

Unsere Partner-NGO Eden Reforestation Projects beschäftigt Bewohner von abgeholzten Gebieten. Dadurch lindern sie die extreme Armut in den betroffenen Gemeinden. Landwirtschaft (und bei Mangroven ggf. Fischerei) wird dadurch wieder möglich. Die Dorfbewohner haben somit also einen wirtschaftlichen Anreiz, den neuen Baumbestand zu erhalten. Dadurch, dass sie den entstandenen Wald selbst angepflanzt haben, fühlen sie sich mit diesem verbunden und für ihn verantwortlich.

Eden arbeitet weiterhin mit den jeweiligen Regierungen zusammen, um die aufgeforsteten Areale dauerhaft zu schützen.

Kein Problem. Die FAQs unserer Partner-NGO Eden Reforestation Projects sind sehr umfangreich: www.edenprojects.org/faqs